Autor
Johannes Henker
Difficile est satiram non scribere.
Der Henker wurde nicht geboren. Er wurde notwendig.
Er ist nicht irgendein Henker. Er ist der Henker – Satiriker, Chronist des täglichen Irrsinns und geprüfter Gegner des betreuten Denkens.
Mit scharfem Blick und noch schärferer Feder beobachtet er Politik, Medien und Gesellschaft. Seine Axt trifft dabei keine Menschen, sondern Phrasen, Heuchelei, Doppelmoral und all jene Gewissheiten, die nur deshalb als Wahrheit gelten, weil sie oft genug wiederholt wurden.
Seine Satire ist weder links noch rechts. Sie kommt von vorn.
Wo andere vorsichtig formulieren, legt der Henker den Finger in die Wunde – und fragt anschließend, warum dort schon wieder ein Förderprogramm drinsteckt.
Seine Texte sollen zum Lachen bringen, zum Nachdenken zwingen und gelegentlich den Blutdruck der Richtigen erhöhen.
Wer über ihn lacht, hat ihn verstanden.
Wer sich über ihn ärgert, meistens auch.
Privat gilt der Henker als überraschend friedfertig. Seine Katze Gomez könnte das bestätigen, verweigert jedoch aus Gründen des Quellenschutzes jede Aussage.