Autor

Andreas Zibell

Wilderer-Chronist aus dem Thüringer Wald

Andreas Ziebell lebt in Jesuborn, einem Ortsteil von Ilmenau, und gilt als Kenner der Wilderei-Geschichte des Thüringer Waldes. Er gründete und betrieb jahrelang das einzige Wilderermuseum Deutschlands samt zugehörigem Kleinverlag (inzwischen geschlossen). Seine dokumentarischen Erzählungen und Kurzkrimis beruhen auf historischen Wildererfällen; mit „Ein unnötiger Weg“ legte er seinen ersten klassischen Kriminalroman nach einem wahren Fall von 1961 vor.
15 Titel
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Andreas Ziebell stammt aus Jesuborn bei Ilmenau im Thüringer Wald. Über viele Jahre trug er Dokumente, Fotografien und Objekte zur Geschichte der Wilderei zusammen – darunter Aufnahmen aus dem Nachlass seines Großvaters – und baute daraus das Wilderermuseum auf, das zunächst am Langen Berg entstand und später in den Thüringer Wald (Gehlberg) umzog. Museum und der angeschlossene Verlag Wilderermuseum sind heute geschlossen.

Als Autor widmet sich Ziebell historischen Wildererfällen und dem Verhältnis von Mensch, Wald und Wild. Im Verlag Wilderermuseum und im THK Verlag erschienen u. a. die Reihe „Schüsse am Rennsteig“, „Bei der Schwarzen Brücke“, „Rennsteig-Echo“, „Försters Tod“ sowie die Wilderer-Kurzkrimis um X. Pautscher. „Ein unnötiger Weg“ (2023) erzählt den Mordfall an dem jungen Maurer Horst Vollrath aus Gehren im Herbst 1961 und den langen Weg seiner Familie zu Recht und Gerechtigkeit. Ziebell liest regelmäßig in der Region, etwa in Gehren.

15 Titel von Andreas Zibell

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